SAVE CERTAIN Hygienekonzept

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Hier können Sie ein Hygienekonzept bestellen und erhalten gleichsam alle Informationen zum Thema Hygiene im Friseurhandwerk.

Das Paket enthält:

  • Ein Hygienekonzept.
  • Alle Sicherheitsdatenblätter der Produkte
  • Alle unter Punk 26 aufgeführten Anhänge

Ein Salon-Aufkleber zur SAFE CERTAIN-Kennzeichnung im Eingangsbereich.

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Hygienekonzept für eine Vorlage von Amts wegen bestellen:

Aktueller Stand der Hygienemaßnahmen zum 01.03.2021

1 Präambel

Im Rahmen der Corona-Situation dürfen Friseure nun ALS PRIVILEG im Vergleich zu vielen anderen Branchen am 01.03.2021 wieder öffnen. Dies geschieht unter strengen Hygiene-Auflagen. In diesem Rahmen ist es nun umso wichtiger, dass Friseurunternehmen beweisen, leistungsfähige Hygiene-Konzepte darzustellen und zu leben, so dass unter den gegebenen Bedingungen jeder beim Friseur tatsächlich sicher sein kann. Die folgenden Informationen dienen hier als Leitfaden

2 Nahezu klinischer Standard

Das im Folgenden aufgeführte Hygienekonzept grenzt an einen klinischen Standard. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass selbst bei unbemerktem Aufenthalt eines infizierten Kunden/Mitarbeiter die Hygienemaßnahmen hinreichend sind, um eine Infektion auszuschließen. Insbesondere im Hinblick auf Corona-Mutationen mit höherem Infektionsrisiko ist ein derartiges Hygienekonzept unabhängig von einer mutation vollumfänglich präventiv wirksam.

3 Infektionsprävention auf die außerordentliche Situation bezogen

Im Rahmen der Pandemie und des damit geltenden Infektionsschutzgesetzes - insbesondere nach §28a des IfSG - gilt die Anwendung diese Hygienekonzeptes im Rahmen der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nach § 5 Absatz 1 Satz 1des IfSG.

Hier zum Infektionsschutzgesetz...

4 Was bedeutet Prävention?

Die Prävention ist hierbei die Desinfektion - das bedeutet, dass Materie (ob tot oder lebend) behandelt wird, so dass sie nicht mehr infektiös ist. Zu desinfizieren bedeutet, eine Matrix (Mensch, Tier, Insekt oder auch eine Oberfläche) zu behandeln, dass sie nicht mehr infektiös ist.

Hierzu gibt es diverse Verfahren. Im Rahmen unserer Betrachtungsweise ist von Bedeutung:

5 Relevante Hygienepunkte für die tägliche Arbeit

  • Händedesinfektion
  • Oberflächen/Arbeitsplatz-Desinfektion
  • Werkzeug-Desinfektion
  • Kleider-Hygiene
  • Körper-Hygiene
  • Kontakt-Reduktion
  • Atemschutz
  • Hygiene-Haarwäsche
  • Habitus-Kontrolle
  • Lüftungskonzepte

6 Unterscheidung zwischen Stehendem- und Reisegewerbe

Das Konzept unterscheidet in vielen Punkten zwischen:

  • Stehendem Gewerbe
  • Reisegewerbe

Zur Erfüllung des bezeichneten Hygiene-Konzeptes müssen folgende Parameter als Bedingung erfüllt sein. Diese Bedingungen sind vom Salon-Betreiber während des Zeitraumes der außerordentlichen Auflagen (epidemische / pandemische Lage von nationaler und internationaler Tragweite) voll umfänglich einzuhalten.

7 Definition "Desinfektion"

Desinfektion bedeutet, "totes oder lebendes" Material in einen Zustand versetzen, dass es nicht mehr infizieren kann. Zur Desinfektion können chemische oder physikalische Verfahren eingesetzt werden.

Desinfektion ist nicht zu verwechseln mit Sterilisation: Unter Sterilisation versteht man die Beseitigung oder Zerstörung von Erregern, um völlige Keimfreiheit nachhaltig zu erreichen.

8 Definition "Hygiene"

Hygiene bezeichnet die Gesamtheit aller Bestrebungen und Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten und Gesundheitsschäden im Rahmen eines alltäglichen, komfortablen Lebens.

Die Maßnahmen zur Gesundheitspflege werden in diesem Rahmen unter Hygiene zusammengefasst.

9 Hygienebereiche

Hier gibt es verschiedene Hygiene-Bereiche - bei allen handelt es sich um zur Gesundheit mehrende Handlungen, um Krankheiten jeglicher Art zu vermeiden:

  • Infektionsschutz
  • Trinkwasser-Hygiene
  • Umwelthygiene
  • Wohn-Hygiene
  • Medizinische Hygiene
  • Sozialhygiene

Insbesondere wichtig für den Friseur-Betrieb ist hierbei:

  • Infektionsschutz
  • Umwelthygiene
  • Sozialhygiene
  • Psychohygiene
  • Im speziellen hypoallergene Hygiene

10 Hygiene und Verträglichkeit

Im Rahmen des Friseurhandwerks ist insbesondere die erforderliche, hohe Verträglichkeit der Hygiene-Maßnahmen bei täglicher Daueranwendung auch für Kunden und insbesondere Kinder hervorzuheben.

In diesem Rahmen werden ausschließlich oder optional hypoallergene, alkoholfreie Formulierungen eingesetzt, um generell oder optional eine Verträglichkeit für die sensible Haut, im Speziellen für die Friseur-Akteure aber ebenso für Allergiker und Kinder zu gewährleisten.

11 Der Hygiene-Plan

Der Hygiene-Plan dient dem eigenen Schutz der Belegschaft sowie dem Schutz des Besuchers / Kunden (SAVE CERTAIN).

Ein Hygiene-Plan ist sowohl bezüglich eines stehenden Gewerbes sowie bei einem Reisegewerbe zu realisieren.

11.1 Punkte des Hygieneplans

  • Händedesinfektion
  • Oberflächen/Arbeitsplatz-Desinfektion
  • Werkzeug-Desinfektion
  • Kleider-Hygiene
  • Körper-Hygiene
  • Kontakt-Reduktion
  • Atemschutz
  • Hygiene-Haarwäsche
  • Habitus-Kontrolle
  • Lüftungskonzepte

11.2 Hygienemanagement

Das Hygienemanagement stellt sicher, dass der hygieneplan vollumfänglich gelebt und stetig an die erforderlichen Umstände und Richtlinien angepasst wird. Hierzu gehören:

  • Erstellung und Aktualisierung des Hygieneplanes.
  • Überwachung der Einhaltung der im Hygieneplan festgelegten Maßnahmen.
  • Regelmäßige interne Begehungen.
  • Durchführung von Hygienebelehrungen für die Beschäftigten.
  • Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt.
  • Meldepflicht

11.2.1 Meldewesen

Tritt bekanntermaßen eine Corona-Infektion im Unternehmen auf, so ist dies unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Eine Liste aller Gesundheitsämter in Deutschland findet sich unter folgendem Link:

Adressen der Gesundheitsämter in Deutschland

Die Meldung der gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldepflichtigen Erkrankungen sollte möglichst vom Hausarzt dargestellt werden.

12 Händedesinfektion

Im Folgenden ist die Händedesinfektion im Allgemeinen beschrieben.

Diese Desinfektion soll mit einem Desinfektionsmittel durchgeführt werden, welches folgenden DIN EN Normen entsprechen soll:

  • DIN EN 1500: Applikationstest in vivo Händedesinfektion - Keimreduktion.
  • DIN EN 13727: Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika - Quantitativer Suspensionsversuch zur Bestimmung der bakteriziden Wirkung im humanmedizinischen Bereich.
  • DIN EN 14476: Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika - Quantitativer Suspensionsversuch zur Bestimmung der viruziden Wirkung im humanmedizinischen Bereich.

12.1 Häufigkeit und Bereitstellung der Händedesinfektion

Die Händedesinfektion ist in regelmäßigen Zeitabständen durchzuführen. Dis gilt für den Kunden sowie für den Mitarbeiter:

12.1.1 Händedesinfektion der Mitarbeiter

Die Mitarbeiter benötigen an ihrem Arbeitsplatz bzw. auf Ihrem Arbeitswagen eine eigene Desinfektionsmittelflasche, für die jeder Mitarbeiter selbst die Verantwortung trägt. Ist diese aufgebraucht, defekt oder aus nicht bekanntem Grund unhygienisch, so ist die Flasche sofort gegen eine Neue vom Mitarbeiter selbstauszutauschen.

Der Mitarbeiter hat sich nach direkt nach beenden eines Dienstleistungsfaktors (Haarwäsche, Schneiden, Föhnen, Färben, ...) die Hände zu desinfizieren sowie generell vor dem Empfangen des Kunden sowie direkt nach Verabschieden des Kunden. Dies erfolgt mit einer speziellen Applikation nach DIN EN 1500, die vom Mitarbeiter zu trainieren ist:

Händedesinfektion der Mitarbeiter...

  • Nach jedem Dienstleistungsfaktor.
  • Vor dem Empfangen eines Kunden.
  • Nach Verabschieden des Kunden.

12.1.2 Händedesinfektion der Kunden

Der Kunde hat sich die Hände direkt bei Betreten des Salons zu desinfizieren. Das Sorgfältige Desinfizieren der Hände ist durch die Mitarbeiter bzw. einer im Speziellen beauftragten Person (z.B. Rezeptionistin) stets zu prüfen.

Weiterhin hat der Kunde sich vor dem Verlassen und nach dem Widereintreffen an seinem Platz die Hände zu desinfizieren (z.B. vor und nach Nutzung der Toilette). Hierzu ist speziell für die Kunden eine Desinfektionsflasche an jedem bedienplatz bereitzustellen.

Reisegewerbe: Der mobile Friseur soll das Dispenser-Tischgerät (Punkt 12.3) direkt an seinem mobilen Arbeitsplatz aufstellen, so dass dies vom Kunden, den Mitbewohnern und dem Friseur jederzeit genutzt werden kann.

Händedesinfektion der Kunden...

  • Bei Betreten des Salons
  • Nach jedem Verlassen und nach dem Widereintreffen an seinem Platz (z.B. bei Toilettengängen).

12.2 Empfohlene Händedesinfektion...

Falls das gegenwärtig eingesetzte Desinfektionsmittel diesen Anforderungen nicht entspricht bzw. kein Desinfektionsmittel vorrätig ist, so kann im Folgenden in Eilzustellung ohne Mehrkosten ein entsprechendes Handdesinfektionsmittel erworben werden.

Um vollen Zugriff auf unsere speziellen Friseurprodukte zu Einkaufspreisen zu erhalten, registrieren Sie sich bitte mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse.

Falls Sie Fragen haben, so formulieren Sie diese gerne im Nachrichtenfeld.

12.3 Desinfektionsdispenser

Für den Kunden muss ein Dispenser bereitgestellt werden, welcher einen kontaktlosen Gebrauch des Desinfektionsmittels gewährleistet. Dieser soll sich direkt im Eingangsbereich innerhalb der ersten 2 Quadratmeter befinden.

Ein kontaktloser Desinfektionsdispenser soll sowohl in einem stehenden als auch in einem Reisegewerbe eingesetzt werden.

  • Stehendes Gewerbe: Platzieren direkt am Eingangsbereich (als Innen- oder auch als Außengerät) innerhalb der ersten 2 Quadratmeter. Das Personal bzw. die im speziellen hierfür verantwortliche(n) Person(en). Haben die Benutzung der Desinfektionsstation durch die Kunden ausnahmslos sicherzustellen. Um allen Kunden (auch Allergikern und Kindern) eine problemlose Nutzung zu gewähren, ist eine alkoholfreie, hypoallergene Desinfektion hier ratsam.
  • Reisegewerbe: Es ist ein Tischgerät mitzuführen. Unmittelbar nach dem Betreten der Räumlichkeiten ist das Gerät an jener Stelle zu platzieren, wo der mobile Friseur arbeitet. Es muss sich hier um einen ungestörten Bereich handeln. JEDER, der sich in der Wohnung frei bewegt, soll sich unmittelbar nach Eintreffen des Friseurs kontaktlos die Hände desinfizieren.

12.3.2 Empfohlene Desinfektionsstationen

Falls der gegenwärtig eingesetzte Desinfektionsdispenser den beschriebenen, kontaktlosen Anforderungen nicht entspricht bzw. kein Desinfektionsdispenser vorrätig ist, so kann im Folgenden in Eilzustellung ohne Mehrkosten ein entsprechendes Gerät in unterschiedlichen Ausführungen erworben werden.

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Falls Sie Fragen haben, so formulieren Sie diese gerne im Nachrichtenfeld.

12.4 Händedesinfektion im Sanitär- und Aufenthaltsbereich

Im Sanitär- und Aufenthaltsbereich muss ebenfalls eine Händedesinfektion möglich sein. Hierzu ist erforderlich:

  • Eine Händedesinfektion am Waschbeckenbereich als kontaktloser Spender.
  • Eine Biozid-Handwaschseife als kontaktloser Spender.

Reisegewerbe: Der Friseur hat direkt zu Beginn bei Betreten der Räumlichkeiten den Sanitärbereich mit eigenen Produkten entsprechend auszustatten.

Generell gilt: ERST DIE HÄNDE DESINFIZIEREN UND DANN ERST WASCHEN!

13 Arbeitsplatz-Desinfektion

Im Folgenden ist die Arbeitsplatzdesinfektion beschrieben.

Diese soll vor- und nach dem Betreten/Verlassen des Kunden bezüglich des entsprechenden Bedienplatzes durchgeführt werden - und zwar vom Mitarbeiter, der den Kunden bedient hat bzw. den nächsten Kunden bedient. Somit wird prophylaktisch der Arbeitsplatz sicherheitshalber doppelt desinfiziert.

Die Arbeitsschritte der Flächendesinfektion sind unter Punkt 13.1 beschrieben.

Reisegewerbe:

Vor Beginn und nach Beenden der Arbeit ist eine Flächendesinfektion der Arbeitsbereiche durchzuführen. Im Speziellen sind alle Bereiche, die der Friseur allein oder mit dem Kunden betreten wird / betreten hat, zu desinfizieren (Toilette, Küche, Wohnzimmer, ...).

Den entstandenen Abfall während des Erbringens der Dienstleistung soll der Friseur selbst entsorgen.

Unmittelbar nach dem Betreten der Räumlichkeiten hat der Friseur mit dem Kunden zusammen die Arbeitsbereiche zu definieren, welche als Arbeitsplatz dienen werden.

Eine geeignete Flächendesinfektion muss hierzu an jedem Arbeitsplatz bereitgestellt werden und bei Bedarf vom verantwortlichen Mitarbeiter am Arbeitsplatz ausgewechselt werden (z.B. wenn aufgebraucht).

13.1 Durchführung der Flächendesinfektion

  1. Hände Schützen mit Handschuhen.
  2. Den Arbeitsplatz mit einem Handtuch von Haaren bzw. Schmutz befreien sowie den Boden fegen. KEINEN FÖHN DAZU BENUTZEN!
  3. Eine geeignete Flächen-Desinfektion aufsprühen und die entsprechenden Oberflächen sorgfältig und voll umfänglich mit einer Sprüh-Wisch-Technik bearbeiten - inklusive (nicht zu vergessen):
  • Spiegel
  • Garderobe
  • Kasse - insbesondere auch das elektronische Zahl-Device (z.B. EC-Gerät)

13.2 Flächendesinfektion in Pausen / Sozialräumen

Nach jedem Aufenthalt in Pausen / Sozialräumen hat der Mitarbeiter seinen genutzten Bereich / Aufenthaltsbereich mit einer geeigneten Flächendesinfektion zu reinigen. Dis ist analog zu Punkt 13.1 durchzuführen.

Eine geeignete Flächendesinfektion muss hierzu im pausen / Sozialraum bereitgestellt werden und bei Bedarf vom verantwortlichen Mitarbeiter am Arbeitsplatz ausgewechselt werden (z.B. wenn aufgebraucht).

13.3 Flächendesinfektion in WC-Bereichen

Nach Benutzung des WC ist durch einen verantwortlichen Mitarbeiter (z.B. jener, der den entsprechenden Kunden bedient) das WC mit einer Sprühdesinfektion zu reinigen. Dies bezieht sich auf folgende Bereiche und gilt auch für das Reisegewerbe:

  • WC-Brille
  • Nutzungsbereich der Spülung
  • Toilettenpapierbereich
  • Waschbeckenbereich

13.4 Geeignetes Desinfektionsmittel

Für die Flächen-Desinfektion soll das verwendete Desinfektionsmittel folgenden DIN EN Anforderungen entsprechen:

  • DIN EN 14348: Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika - Quantitativer Suspensionsversuch zur Bestimmung der mykobakteriziden Wirkung (Tuberkulose) chemischer Desinfektionsmittel im humanmedizinischen Bereich einschließlich der Instrumentendesinfektionsmittel.
  • DIN EN 13727: Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika - Quantitativer Suspensionsversuch zur Bestimmung der bakteriziden Wirkung im humanmedizinischen Bereich.
  • DIN EN 13624: Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika - Quantitativer Suspensionsversuch zur Bestimmung der fungiziden oder levuroziden (Hefepilz) Wirkung im humanmedizinischen Bereich.
  • DIN EN 14476: Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika - Quantitativer Suspensionsversuch zur Bestimmung der viruziden Wirkung im humanmedizinischen Bereich.

Es wird empfohlen, eine hypoallergene, alkoholfreie Flächendesinfektion einzusetzen, um den außerordentlichen Verträglichkeitsgesichtspunkten im Friseurhandwerk gerecht zu werden und um generell eine zündfähige Atmosphäre zu vermeiden.

13.4.1 Empfohlene Flächendesinfektion

Falls das gegenwärtig eingesetzte Desinfektionsmittel diesen Anforderungen nicht entspricht bzw. kein Desinfektionsmittel vorrätig ist, so kann im Folgenden in Eilzustellung ohne Mehrkosten ein entsprechendes Flächendesinfektionsmittel erworben werden.

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Falls Sie Fragen haben, so formulieren Sie diese gerne im Nachrichtenfeld.

14 Kleider-Hygiene

Im Folgenden wird auf die Kleider-Hygiene sowohl für Mitarbeiter als auch für Kunden eingegangen.

14.1 Arbeitskleidung

Der Mitarbeiter soll Arbeitskleidung zu tragen:

  • Frisch gewaschene Arbeitskleidung vor Arbeitsbeginn.
  • Nach dem Arbeitstag getragene Arbeitskleidung direkt in der Waschmaschine über 60°C heiß waschen.

Besonderheit bezüglich eines Reisegewerbes (mobiler Friseure): Der mobile Friseur hat die entsprechenden Räumlichkeiten mit einem je "frischen" Einweg-Kittel zu betreten. Dieser ist nach Beenden der Arbeit direkt zu entsorgen.

14.2 Kleiderhygiene der Kunden

Jacken bzw. Mäntel der Kunden sind vor dem Aufhängen in der Garderobe mit einer geeigneten Textildesinfektion anzusprühen / zu behandeln. um das Textil hierbei nicht unnötig zu belasten wird folgende Vorgehensweise empfohlen:

  • Aus 30-40cm Entfernung die Textildesinfektion mit 1 Hub / Sektion aufsprühen und nicht verreiben.

Es wird empfohlen, den Kunden bei Terminvergabe bzw. vor Besuch über die Durchführung einer Textildesinfektion zu informieren, so dass es mit einer Kleidung seiner Wahl unter diesem Gesichtspunkt erscheinen kann.

14.3 Kleiderhygiene der Mitarbeiter

Es wird weiterhin empfohlen, dass die Kleidung der Mitarbeiter vor und nach Arbeitsbeginn mit einer Textildesinfektion behandelt wird.

14.4 Hygiene bezüglich Handtücher und Umhänge

Insbesondere bezüglich Umhänge und Handtüchern wird empfohlen, diese im Angesicht des Kunden (Psychohygiene) vor Nutzung mit einer Textildesinfektion wie bezeichnet zu besprühen. Alternativ wird die Verwendung von Einmalartikeln empfohlen.

14.5 Empfohlene Flächendesinfektion...

Falls das gegenwärtig eingesetzte Desinfektionsmittel den Anforderungen einer Textildesinfektion entspricht bzw. kein Textil-Desinfektionsmittel vorrätig ist, so kann im Folgenden in Eilzustellung ohne Mehrkosten ein entsprechendes Flächendesinfektionsmittel erworben werden.

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15 Werkzeug- / Gerätedesinfektion

Vor und nach jedem Benutzen - und zwar nach jedem Dienstleistungsfaktor - ist das Werkzeug mit einem geeigneten Desinfektionsmittel - geprüft nach Folgenden DIN EN Normen zu desinfizieren.

Um praxisnah zu agieren, wird hier eine Sprühdesinfektion empfohlen, die insbesondere Werkzeug- und elektro- und oberflächentauglich ist.

15.1 Empfohlene Werkzeugdesinfektion

Falls das gegenwärtig eingesetzte Desinfektionsmittel den Anforderungen einer beschriebenen Werkzeugdesinfektion entspricht bzw. kein Werkzeug-Desinfektionsmittel vorrätig ist, so kann im Folgenden in Eilzustellung ohne Mehrkosten ein entsprechendes Desinfektionsmittel erworben werden.

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16 Körperhygiene

Im Folgenden wird auf präventive Körperhygiene eingegangen.

Der Mitarbeiter soll vor- und nach der Arbeit eine Körperreinigung durchführen.

Bei Verwendung von bioziden, nachhaltigen Körperpflegeprodukten ist dies ist eine Maßnahme, um bei Kontamination mit Erregern über den Tag bereits auf der Haut bezüglich eines Schutzfilms Infektionen zu vermeiden.

  • Vor der Arbeit: Es wird empfohlen, den Körper mit einem speziellen bioziden Shampoo & Shower zu reinigen. Den nassen Körper gründlichst und sorgfältig mit dem Produkt einreiben und anschließend gründlichst abspülen. Im Anschluss frisch gewaschene Arbeitskleidung anziehen. Die Kleidung hierbei mit einer Textildesinfektion behandeln (siehe Punkt 14.1).
  • Nach der Arbeit: Kleidung ausziehen und direkt in einen Beutel oder speziellen Wäschekorb packen, um diese anschließend in der Waschmaschine bei mindestens 60°C waschen. Anschließend direkt - möglichst mit einem bioziden Shampoo & Shower den Körper reinigen.

16.1 Empfohlene Körperhygiene

Falls das gegenwärtig eingesetzte Dusch-/Reinigungsmittel den Anforderungen einer beschriebenen Körperreinigung nicht entspricht, so kann im Folgenden in Eilzustellung ohne Mehrkosten ein entsprechendes Desinfektionsmittel erworben werden.

Neben einem viruziden Shampoo & Shower wird ein viruzides Körper-Öl zur Bildung eines nachhaltigen nicht spürbaren Schutzfilms auf der Haut empfohlen. Gleichsam oder stattdessen kann auch ein viruzides Deo verwendet werden.

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17 Kontakt-Reduktion

Im Folgenden wird auf die Kontakt-Reduktion und auf das Waren eines Abstandes im Speziellen für das Friseurhandwerk eingegangen.

17.1 Feststehende Arbeitsplätze

Jeder Mitarbeiter soll an einem eigenen, fest zugewiesenen Arbeitsplatz agieren. Die Hygienemaßnahmen am Arbeitsplatz sind vom entsprechenden Mitarbeiter selbst durchzuführen.

17.2 Arbeitsplatz-Abstand

Die Arbeitsplätze müssen so im Raum angeordnet sein, dass ein Mindestabstand von Person zu Person - abgesehen von dem Friseur, der einen Kunden direkt bedient - von 1,5m gegeben ist. Diese 1,5m gelten als Radius um die Person. Die Mindestabstände sind durch Markierungen am Boden zu verdeutlichen - so z.B. bezüglich Durchgangsbereiche.

17.3 Begrenzte Personenzahl

Im Generellen gilt, dass kalkulatorisch pro Person 10 Quadratmeter Raum zur Verfügung stehen muss. Als Personen zählen Mitarbeiter und Kunden - also jeder, der sich gemeinschaftlich in einem Raum aufhält.

Beispiel: In einem Raum mit 60 Quadratmetern dürfen sich gemeinschaftlich 3 Kunden und 3 Friseure aufhalten.

17.4 Kassenbereich

Im Kassenbereich ist eine Schutz-Abtrennung anzubringen, die eine Mindesthöhe von 2 Meter aufweist und eine Breite, die sich nach der Bewegungsfläche der Beschäftigten und der Kunden im Kassenbereich richtet. Hierbei ist ein Sicherheitsaufschlag von 30 cm links und rechts zudem zu berücksichtigen. Scharfe Kanten sind bei der Anbringung zu vermeiden.

17.5 Pausenräume / Sozialräume

Im Generellen gilt auch hier, dass kalkulatorisch pro Person 10 Quadratmeter Raum zur Verfügung stehen muss.

Mitarbeiter sollen möglichst feste Plätze auch zur Einhaltung der Pausen haben. Die Mindestabstände sind durch Markierungen am Boden zu verdeutlichen - so z.B. bezüglich Durchgangsbereiche oder Markierungen für Stühle.

Zudem ist sicherzustellen, dass Lebensmittel, Geschirr und Weiteres nach Benutzung nicht frei stehenbleiben, sondern direkt gereinigt/gespült werden und vom Mitarbeiter in persönlichen Bereichen (z.B. Spint) aufbewahrt werden. So ist auch die gemeinschaftliche Nutzung eines Kuhschranks nicht gestattet.

Eine gemeinschaftliche Nutzung von Dingen in Pausen / Sozialräumen muss weitestgehend eingeschränkt werden.

17.6 Reduktion von Berührung

Mit den Kunden sowie bezüglich der Mitarbeiter untereinander soll nicht unnötig in Kontakt getreten werden (Handschlag, Umarmen, u.v.m.).

Weiterhin sollten sich die Personen im Raum möglich wenig bewegen. Dies soll z.B. gewährleistet werden durch:

  • Feste Arbeitsplätze der Friseure
  • Bedienung eines Kunden nur an einem Arbeitsplatz
  • Keine Ausgabe von Zeitschriften und Getränken (hier ist eine Selbstversorgung des Kunden bereits bei der Terminvergabe anzuregen).

18 Mund- und Nasenschutz

Generell ist ein Mund und Nasenschutz mit der Mindestanforderung MNS Typ II zu tragen (medizinische Maske).

Hierbei müssen folgende Spezifikationen erfüllt sein:

  • Bakterielle Filterleistung: >= 98%
  • Druckdifferenz: <49,0Pa
  • Druck des Spritzwiderstandes: >= 120 mm*Hg

Diese Art von Mund- und Nasenschutz ist sowohl von den Mitarbeitern und den Kunden AUSNAHMSLOS zu tragen.

Nach jedem Dienstleistungsfaktor ist der Mundschutz sowohl vom Kunden als auch vom Mitarbeiter zu wechseln und direkt zu entsorgen.

Den Mundschutz soll das Friseurunternehmen zustellen. An jedem Arbeitsplatz und für jeden Mitarbeiter ist jeweils ein eigenes Mundschutzpaket darzustellen, das bei Aufbrach durch den entsprechenden Mitarbeiter am Arbeitsplatz ausgewechselt wird.

18.1 Gesichtsnahe Behandlungen

Können Kundinnen oder Kunden zum Beispiel bei gesichtsnahen Tätigkeiten wie Make-up, Rasur oder Bartpflege, aus medizinischen Gründen oder Kleinkinder Mund und Nase nicht bedecken, müssen Beschäftigte mindestens eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske tragen (z.B. KN95) – ohne Atemventil. Die Atemschutzmaske ist mit einer Schutzbrille zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen zu ergänzen, wenn gesichtsnah gearbeitet wird.

Die Schutzbrille ist nach der Benutzung mit einer geeigneten Gerätedesinfektion (siehe Punkt 15) zu desinfizieren.

Eine FFPII / KN95 - Maske muss hierbei täglich gewechselt werden!

Reisegewerbe (mobile Friseure): Hier ist darauf zu achten, dass jede Person in der entsprechenden Räumlichkeit eine Maske des bezeichneten Typs trägt. Liegen diese seitens des Haushaltes nicht vor, so soll der Friseur die betroffenen Personen mit einer Maske des entsprechenden Typs ausstatten.

18.2 Aufsetzen einer medizinischen Maske sowie FFPII / KN95 Maske

Das folgende Video zeigt das Aufsetzen einer medizinischen sowie FFPII Maske.

Dies ist mit den Mitarbeitern / von den Mitarbeitern zu trainieren, um Routine zu bekommen.

18.3 Auf- und Absetzen einer Maske

Das folgende Video zeigt das Auf- und insbesondere auch Absetzen einer Maske.

Dies ist mit den Mitarbeitern / von den Mitarbeitern zu trainieren, um Routine zu bekommen.

18.4 Die Länderverordnungen beachten...

Welche Art von Masken zu tragen sind, kann entsprechend des Bundeslandes variieren. Hierzu bitte dringend die Coronaschutzverordnung des entsprechenden. Bundeslandes über diese Hygieneanweisungen/Hygieneempfehlungen hinaus beachten.

18.5 Empfohlene Masken sowie Schutzausrüstung

Falls die gegenwärtig eingesetzte Schutzausrüstung den beschriebenen Anforderungen nicht entspricht, so kann im Folgenden in Eilzustellung ohne Mehrkosten ein entsprechendes Desinfektionsmittel erworben werden. Insbesondere bezüglich medizinischer Schutzbrillen wird hierbei gewährleistet, dass diese zusätzlich zu einer Brille angelegt werden können und die Sicht nicht beeinträchtigen.

Um hierzu vollen Zugriff auf unsere speziellen Friseurprodukte zu Einkaufspreisen zu erhalten, registrieren Sie sich bitte mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse.

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19 Primärbehandlung - Hygiene-Haarwäsche

Im Folgenden ist die Hygiene-Haarwäsche als spezielles Präventiv für Friseure beschrieben.

Eine Primär-Wäsche soll mit einem bioziden Hygiene-Shampoo direkt zu Beginn der Dienstleistung vor der Beratung durchgeführt werden!

Als erster Dienstleistungsfaktor bezüglich der Kundenbedienung ist eine Hygiene-Primär-Haarwäsche durchzuführen. Hierzu wird ein spezielles Hygiene-Shampoo (viruzid) verwendet. Anschließend kann weiterhin ein Shampoo nach Akteur-Wahl oder auch Weiteres wie z.B. ein Conditioner verwendet werden.

Die Primärhaarwäsche ist auch vor Colorationen / Aufhellungen durchzuführen!

19.1 Empfohlene Produkte für die Primärbehandlung

Wir empfehlen zur Primärhaarwäsche ein spezielles Biozid-Shampoo. Dieses ist hypoallergen und eignet sich insbesondere auch zur Primärwäsche vor Colorationen und Blondierungen (Cultivate Cleansing). Als weitere Prävention - einerseits vor Erregern sowie auch als Vorbehandlung für Colorationen und insbesondere Blondierungen - empfehlen wir als Leave in, das Cultivate Oil in das nasse Haar einzuarbeiten. Einfach eine geringe Menge auf das nasse Haar sprühen und dann mit einem Kamm oder Bürste gleichmäßig im Haar verteilen. Bei stark verschmutztem Haar empfehlen wir das Deep Cleansing als Shampoo.

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20 Lüften

Aerosole sind der Hauptübertragungsweg des neuartigen Coronavirus, so der aktuelle Stand der Forschung. Also feinste Partikel in der Luft, die beim Atmen, Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden und an denen Viren anhaften können. Sie können sowohl über die Atemluft in die Atemwege anderer Personen gelangen als auch über den Kontakt mit Oberflächen übertragen werden. Vor allem in geschlossenen Innenräumen können Aerosole über einen längeren Zeitraum in der Luft bleiben. Halten sich mehrere Menschen länger in einem schlecht, oder gar nicht belüfteten Innenraum auf, verteilen sich die Aerosole im gesamten Raum. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Coronavirus erheblich.

Häufiges und richtiges Lüften kann helfen, ein Übertragungsrisiko durch an Aerosolen anhaftenden Krankheitserregern deutlich zu reduzieren und ist ein wichtiger Bestandteil des Infektionsschutzes. Lüftungsanlagen können nur dann Abhilfe schaffen, wenn sie über einen virenabscheidenden Filter verfügen. Sinnvoll kann es weiterhin sein - ergänzend zum Lüften - sogenannte Luftreiniger einzusetzen.

Generell gelten die Lüftungsanforderungen für das Stehende- sowie für das Reisegewerbe.

Durch verstärktes Lüften kann die Konzentration von möglicherweise in der Raumluft vorhandenen viren-belasteten Aerosolen reduziert werden. Die einfachste Form der Lüftung ist die Stoßlüftung. Ein Luftaus-tausch sollte regelmäßig alle 20 Minuten erfolgen. Dies gilt für alle Arbeits-, Pausen- und Sanitärräume – auch bei ungünstiger Witterung. Empfohlen wird dabei:

  • Fenster und Salontüre komplett öffnen und idealerweise für Durchzug in den Räumen sorgen (Querlüftung). Ca. 3 bis 5 Minuten lüften im Winter (schneller Luftaustausch aufgrund hohen Temperaturunter-schieds zwischen Innenraum und Außenluft).
  • Ca. 10 Minuten bis 15 Minuten lüften im Sommer (langsamer Luftaustausch aufgrund geringen Temperaturunterschieds zwischen Innenraum und Außenluft).
  • Eine kontinuierliche Lüftung über gekippte Fenster kann ergänzend zur Stoßlüftung sinnvoll sein, um ein zu starkes Ansteigen einer möglichen Konzentration virenbelasteter Aerosole in der Raumluft zu vermeiden.

20.1 Querlüftung

Soll verbrauchte Raumluft möglichst schnell gegen Frischluft ausgetauscht werden, empfiehlt sich eine sogenannte Querlüftung. Die erfolgt über einen Durchzug über möglichst gegenüberliegende, weit geöffnete Fenster. Allerdings sollte man darauf achten, dass es dabei nicht zu einer Verbreitung infektiöser Aerosole in andere Räume kommt.

20.2 Stoßlüftung

Ist eine Querlüftung aufgrund der Raumbeschaffenheit nicht möglich, ist eine Stoßlüftung die beste Alternative. Dafür sollten möglichst alle Fenster eines Raums für zehn bis 15 Minuten weit geöffnet werden. Das bloße Ankippen eines oder mehrerer Fenster ist kaum wirksam - vor allem wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten.

20.3 Auf Lüften in Pausenräumen und auf dem WC achten!

Pausenräume sind grundsätzlich regelmäßig zu lüften. Sollten mehrere Personen gleichzeitig die Pausenräume nutzen, sollten diese durchgängig gelüftet werden.

20.4 Raumluftanlagen

Das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 über raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen, zum Beispiel Klimaanlagen) ist insgesamt als gering einzustufen, sofern:

  • Ausreichend Außenluft zugeführt wird.
  • Der Umluftanteil über einen geeigneten Filter geleitet wird. Kann ein Umluftbetrieb nicht vermieden werden, sollen nach Möglichkeit höhere Filterstufen eingesetzt werden (zum Beispiel von Klasse F7 auf F9), sofern technisch möglich können auch HEPA-Filter der Klassen H13 oder H14 verwendet werden.

Auch beim Einsatz dieser Geräte, die lediglich die Raumluft umwälzen und dabei keine Außenluft zur Absenkung von Aerosolkonzentrationen zuführen, muss eine ausreichende Lüftung mit der Außenluft erfolgen. Geräte, die die Konzentration virenbelasteter Aerosole reduzieren (zum Beispiel Luftreiniger), dürfen ebenfalls nur ergänzend zu Lüftungsmaßnahmen eingesetzt werden, wenn sie sachgerecht aufgestellt, betrieben und instandgehalten werden (Reinigung, Filterwechsel usw.). Die Geräte müssen mit geeigneten Filtern ausgerüstet sein. RLT-Anlagen sollen daher nicht abgeschaltet, sondern der Außenluftanteil möglichst erhöht werden. Der Um-luftbetrieb von RLT-Anlagen, soweit sie nicht über einen ausreichenden Filter verfügen, soll unterbleiben, weil er im Einzelfall infektionsfördernd sein kann. Eine regelmäßige Wartung der Anlage ist sicherzustellen. Der Einsatz von Umluftgeräten wie Ventilatoren (zum Beispiel Standventilatoren), Geräten zur Kühlung (zum Beispiel mobile und Split-Klimaanlagen) oder Heizungen (zum Beispiel Heizlüfter) im Friseursalon muss vor Benutzung geprüft werden. Dritte können direkt durch den Luftstrom angeblasen werden, was zu einem er-höhten Infektionsrisiko führen könnte.

21 Abfall-Entsorgung

Der im Unternehmen täglich entstandene Abfall - insbesondere auch die (Schnitt-)Haare sind am selben Arbeitstag in die entsprechenden Tonnen zu entsorgen. Der Abfallbereich im Unternehmen ist dann nochmals gesondert zu desinfizieren / reinigen.

An jedem Bedienplatz insbesondere für den Kunden ein Abfallbehälter zur Verfügung stehen und nach dem Verlassen des Kunden entleert und desinfiziert werden (mit geeigneter Flächendesinfektion).

Reisegewerbe (mobiler Friseur): Der mobile Friseur hat über den Zeitraum der Arbeitszeit ein entsprechendes, verschließbares Behältnis für den über den Tag entstehenden Abfall mit sich zu tragen und beispielsweise im Fahrzeug aufzubewahren. Das Behältnis ist am Arbeitstag zu entsorgen. Alternativ kann der je Kunde entstandene Abfall auch im Hausmüll der entsprechenden Räumlichkeit entsorgt werden.

22 Habitus-Kontrolle

Im Folgenden ist eine Habitus-Kontrolle beschrieben, welche vorzugsweise - als diskreter Form - auf einer Diagnose beruht.

Eine Diagnose entsteht durch die zusammenfassende Gesamtschau und Beurteilung der erhobenen Befunde durch Betrachtung des Kunden. Dabei kann es sich beispielsweise um einzelne Beschwerden und Krankheitszeichen (Symptome) oder typische Symptom-Kombinationen (Syndrom) handeln. Folgende Merkmale sollen dabei geprüft werden:

Symptome - ausgelöst durch SARS CoV-2 - sind stets beim Betreten des Salons am Eingangsbereich zu prüfen. Liegen Symptome vor, so ist im Freundlichem eine Bedienung zu verneinen.

Reisegewerbe (mobiler Friseur): Hier hat sich der Friseur direkt nach dem Eintreffen vom Habitus aller Personen (auch jene, die sich nicht frei bewegen) zu überzeugen. Liegen nur in einem Fall ein Symptom bzw. Symptome vor, so soll die Arbeit nicht begonnen werden. Der Termin soll dann direkt verschoben werden - die Räumlichkeit ist zu verlassen und der entsprechende Einweg-Kittel direkt zu entsorgen.

Zudem kann hier der Kunde bei der Terminvergabe selbst angeregt werden, seinen gesunden Habitus direkt am Tag des Termins eigenverantwortlich sicher zu stellen.

23 Erhebungsbogen für die Kunden

Bei Besuch des Kunden im Salon sind solche Daten zu erheben, die es den Gesundheitsämtern ermöglichen, die Kunden im Infektionsfall zu kontaktieren. Hierzu zählen der Vor- und Nachname, die Anschrift sowie der Tag und die Uhrzeit der Dienstleistungserbringung.

Unabhängig von der Weiterleitung an die Gesundheitsämter bietet es sich zum Schutz der Beschäftigten an, den Gesundheitsstatus der Kunden abzufragen.

Folgende Form soll gepflegt werden. Als A4-Formular soll jeder Kunde die Angaben direkt bei Betreten des Salons leisten. Das A4 Formular ist chronologisch in einem Ordner abzulegen. Bei Bedarf oder auf Anordnung/Verfügung ist der Ordner der zuständigen Stelle zu übergeben.

24 Informieren Sie Ihre Kunden vorher...

Wir empfehlen, die Kunden vor Ihrem Besuch bereits über die außerordentlichen Hygienemaßnahmen zu informieren. Der Kunde kann sich somit auf die besonderen Umstände einstellen. Dies reduziert Diskussionen und der Arbeitsablauf ist reibungsloser.

Unter folgendem Link kann der Kunde sich im generellen informieren.

Diese Information kann beispielsweise auch bei der Terminvergabe mit dem Kunden zusammen besprochen werden.

Kundeninformation - Hygiene beim Friseurbesuch...

25 Mitarbeiterunterweisungen

Die Umsetzung der Arbeitsschutzmaßnahmen gegen das SARS-CoV-2-Infektionsrisiko im Salon muss sichergestellt werden. Auch zu diesem Thema sind Unterweisungen erforderlich. Verantwortlich sind die Salonleitungen. Unterweisungen sind zu dokumentieren.

Bei der Vorbereitung der Unterweisung kann die Salonleitung sich durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit oder die Betriebsärztin oder den Betriebsarzt beraten lassen.

Formblatt zur Dokumentation der Unterweisungen...

27 Interessiert an noch mehr Sicherheit?

Wir bieten ihnen eine komplette antimikrobielle und hypoallergene Dermatokosmetik-Serie für Ihren Friseuralltag. Mit diesem Sortiment erhalten Sie Schutz vor Viren, Bakterien und Pilzen während Ihrer gesamten Tätigkeit am Kopf. Vom Shampoonieren bis hin zum Styling. Unser Sortiment ist im Folgenden dargestellt - wir beraten Sie gern weiterhin unter:

  • Telefon: +49 208 80 16 89
  • Mobil & Whatsapp: 01520 1648060
  • Mail: info@hypogen.shop
  • facebook: @hypogen